Bericht einer Schülerin über meinen Besuch in ihrer Klasse: 04. Juli 2018

 

Eintrag von Richter-Di bei BookCrossing: 01. Juni 2018

Mir hat das Buch gut gefallen.
Heiteres und besinnliches wechseln sich ab.
Geschichten die getragen sind von einer humanistischen und humorvollen Grundeinstellung.
 

Per Mail von D.: 26.01.2018

Dir ist  eine sehr gute Mischung bei der Beschreibung deiner persönlichen Erfahrungen und  der allgemeingesellschaftlichen Strukturen gelungen. Dein Buch ist unterhaltend ohne oberflächlich zu sein.

 

Rezension von Julia Thorwest bei Amazon: 02.12.2017

 

Rezension von Ellen Pomikalko im "BuchMarkt": Dezember 2017

 

Rezension von ALAIS bei LOVELYBOOKS: 11.12.2017

"Erinnerungen einer norddeutschen Französin"

 

Rezension von Mary-T  bei Bookcrossing: Dezember 2017:

Mir hat das Buch recht gut gefallen.
Vom Stil her war es mal etwas ganz anderes als die Bücher dieser Art, die ich bisher gelesen habe. Die kurzen Kapitel mit den thematischen Anekdoten waren kurzweilig und interessant.
Hier geht es allein darum wie es einer Französin (er)geht, die ohne Sprachkenntnisse in Deutschland ihre Zelte aufschlägt. Hierbei gibt es auch den ein oder anderen privaten Einblick, aber im Allgemeinen bleibt die Biographie der Autorin aussen vor. Und das ist wohl der grundlegende Unterschied zu den meisten anderen Büchern auf diesem Gebiet.
Neben den allzu menschlichen und amüsanten Missverständnissen, die natürlich nicht ausbleiben, hat mir am Besten gefallen, dass ich wieder dazulernen durfte. Besonders schön fand ich an Lestrats Buch, dass sie sich sehr oft Mühe gibt genau zu hinterfragen und herauszufinden wodurch sich manche Unterschiede in den Kulturen erklären lassen.
Dabei hat mich z.B. sehr erstaunt, dass es wohl tatsächlich auch ein Stück Gewohnheit ist ob man sich zur Begrüßung in den Arm nimmt oder eher distanzierte Wangenküsschen austauscht; und zwar auch in der Familie. Mit Bekannten oder weniger engen Menschen kann ich leicht nachvollziehen, dass man da eher zurückhaltend ist. Das ist ja klar. Aber es war für mich zuerst etwas befremdlich, dass es auch als unangenehm empfunden werden kann sich im engsten Famlienkreis zu umarmen. Aber die Erklärungen der Autorin kann ich nachvollziehen. Auch ich habe schon Menschen erlebt, die solch einen Umgang einfach nicht gewöhnt waren in der Familie und die Tochter z.B. nie auf die Idee gekommen wäre ihren Papa zu umarmen, was ich damals überhaupt nicht nachvollziehen konnte, da wir zu Hause uns schon immer "gekuschelt" haben.
Man nimmt halt oft das was man selbst kennt und vorgelebt bekommen hat als "normal" an... *seufz*
Ich habe wirklich öfter mal "Aha!" gedacht beim Lesen und habe einiges dazugelernt. Und das obwohl ich ziemlich viel Kontakt zu Franzosen und Französinnen hatte und habe. Ich hatte mehrere französische Lehrerinnen in der Schulzeit und heute habe ich durch die Arbeit immer wieder französische Kollegen. Daher fand ich die Geschichten wirklich sehr interessant für mich.
Herzhaft lachen musste ich über den "schmeichelnden" Versprecher.

 

Eintrag von Litrajunkie bei Bookcrossing: November 2017

Schon lange habe ich mich an den Anekdoten der Autorin erfreut und die Ausschnitte aus Lesungen ebenso genossen wie den "Blick ins Buch" auf der Seite einer nicht unbekannten Online-Buchhandlung. Schnell wurde klar, daß das Buch viel mehr bietet als nur eine Reihe amüsanter Begebenheiten, wie sie beim Erlernen einer neuen Sprache und der Begegnung mit einer anderen Kultur zwangsläufig entstehen. Mir persönlich sind solche aus dem Leben gegriffenen Stilblüten, Mißverständnisse und mehr oder weniger peinliche Mißgeschicke immer lieber als konstruierte Komik - das Leben ist in guten und in bösen Tagen einfach weit erfinderischer als der menschliche Geist.
(...)
Nun, das Buch enthält zwar eine Fülle der o.g. lustigen Situationen, aber dabei bleibt es nicht; so verrät Lestrat im Abschnitt "Deutsche Sprache, schwere Sprache?" ihre Lernstrategien und einige Tricks und Kniffe zur Bewältigung oder Vermeidung von Sprachklippen. Wie vertraut mir das erscheint, ich habe nämlich ähnliche Schliche für meinen französischen Spracherwerb angewandt, aber letztlich kommt man nicht darum herum, es von Grund auf richtig zu lernen.

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Die Erfahrung, daß man von polyglotten Muttersprachlern in seinen tastenden, unsicheren Lernbemühungen nicht immer unterstützt wird, weil diese auf Englisch oder (in meinem Fall) auf Deutsch plaudern können, mache ich auch oft.

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In sehr, sehr vielen Punkten stimme ich mit der Autorin überein, insbesondere in der Einschätzung anderer Menschen als Individuum. Ist jemand groß, klein, dumm, belesen, arrogant, hilfsbereit, freundlich oder maulfaul, so hat er all diese Eigenschaften (bzw. eine Auswahl davon) als einzelne Person, nicht als Franzose, Deutscher, Christ, Hindu, Bauarbeiter oder Zahnarzt.

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Erfreut, erbaut und inspiriert reihe ich dieses Buch denn schmunzelnd unter meinen Lieblingslesestoff ein, nämlich die Bücher, die einen nicht merken lassen, daß man beim Lesen etwas lernt, und deren Lektüre sowohl schallendes Lachen als auch tiefsinniges Nachdenken hervorruft.