Herr Ehrmantraut, Präsident der Deutsch-französischen Gesellschaft Landau:
04. November 2018

Bonjour Deutschland - bonjour Mme Lestrat!
Ich freue mich, Sie im Namen der DFG hier in Landau begrüßen zu können. Landau ist Ihnen nicht unbekannt - ich sage nur aeroclub - auf Seite 104 in ihrem Buch sind Sie - im übertragenen Sinn - schon hier gelandet.
Sie leben seit mehr als 30 Jahren in Deutschland. Sie sind eine genaue Beobachterin mit Gespür für kulturelle und sprachliche Diffferenzen. Ihre Beobachtungen laden dazu ein, nach einem guten und gelingenden Miteinander zu suchen und dafür offen zu sein. (...)
Von Albert Camus stammt der Satz: "Mal nommer les choses ajoute encore au malheur du monde" - ich möchte den Satz positiv formulieren - bien nommer les choses ajoute encore
au bonheur du monde.
Es ist uns eine Freude, ein bonheur, dass Sie heute zu uns sprechen.
Bonjour et bienvenue Mme Lestrat"

 

Jutta  Höper per Mail: 06.November 2018

Liebe Martine,
mit großem Vergnügen habe ich dein Buch  gelesen und manches Mal laut gelacht! 
Du beschreibst deine Erlebnisse so fröhlich, dass man oft erst eine Weile später merkt, wie schwer, anstrengend und sicher oft deprimierend dein Ankommen in Deutschland für dich gewesen sein muss! Danke für deine Geduld mit uns!

 

Buchautorin Elke Schwab bei Facebook: 31. Oktober 2018

 

TianeTornt bei BookCrossing: 30. Oktober 2018
Ich habe das Buch sehr gern gelesen und mir bei einigen Szenen gefragt, wie ich da so reagieren würde. :-)
Es hat Spaß gemacht das Leben in Deutschland aus einer anderen Perspektive zu sehen. Zum Beispiel habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, ob in Deutschland in Restaurants anders gezahlt wird oder ob die Mayonnaise bei uns süßer ist.

 

Buchautorin Ann-Kristin Vinterberg auf YouTube: 24. Oktober 2018

 

LionsAngel bei Amazon: 04. Oktober 2018

 

dchinny bei BookCrossing: 06. September 2018

Ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch, bei dem ich öfter schmunzeln musste. Man muss doch mal mehr auf sich und seine Umwelt achten, dann erkennt man die eine oder andere Situation vielleicht selbst wieder.

 

Lange Rezension von Edith Nebel : 23. Juli 2018:

http://www.tiergeschichten.de/2018/07/23/martine-lestrat-bonjour-deutschland/

Hier ein paar Abzüge:
"(...) Was für eine mutige, kluge und humorvolle Frau! Ich habe BONJOUR DEUTSCHLAND mit großem Vergnügen gelesen und bin ein ums andere Mal durch öffentliches Kichern in der Bahn auffällig geworden. Ihr seid also gewarnt! 😉

Doch von vorn: Ihren späteren Mann, einen Deutschen, lernt die Französin Martine Lestrat kennen, als sie gerade in einem Kibbuz in Israel arbeitet. Nach zwei Jahren des Pendelns zwischen Frankreich und Deutschland kündigt Martine ihren Job und zieht zu ihrem Partner nach Hannover. Dort will sie Sozialpädagogik studieren.(...)
BAföG bekommt Martine nicht, also muss sie während des Studiums arbeiten. Dies führt zu kuriosen, komischen (die Stellenanzeige!) aber manchmal auch demütigenden Erlebnissen. Martine nimmt’s gelassen:(...)

Die Anekdoten über die Sprachschnitzer sind zu köstlich. Das sind die Stellen, an denen man unvermittelt laut loslachen muss. ("Alle Heinz"!) (...)

Nachdem Martine Lestrat mittlerweile länger in Deutschland lebt als sie je in Frankreich gelebt hat – und tapfer der Versuchung widerstanden hat, in einem ganz anderen Land noch einmal von vorn anzufangen – fragt sie sich irgendwann einmal, ob sie eigentlich noch Französin ist oder schon Deutsche.(...)

BONJOUR DEUTSCHLAND ist ein sehr sympathisches und überzeugendes Beispiel dafür, dass vor allem zwei Dinge zu einem guten Miteinander verschiedener Kulturen beitragen: Wissen und Humor."

 

mirajeu bei BookCrossing: 18. Juli 2018

J’ai lu ce livre avec beaucoup de plaisir il y a déjà un moment (...)
Bravo encore pour cet ouvrage dont certaines anecdotes m’ont beaucoup « parlé » et m’ont bien fait sourire 😊
Moi aussi j'adore utiliser "gern geschehen". Dans notre famille on l'utilise d'ailleurs souvent.
Je t’embrasse bien fort ma chère boudie-martine, sur les deux joues und nicht in Die Luft 😘😘
Ich spreche elsassich und verstehe und spreche deshalb auch Deutsch. Aber mit viele viele viele fähler(Der Die Das Dem Deren Dessen Ihr Euch etc etc etc.... Ich habe das Buch gut lesen konnen, habe vielleicht nicht alles verstanden. Es war sehr amusant zu lesen. Habe plaisir und spass daran gehabt und viel gelacht.

 

Bericht einer Schülerin über meinen Besuch in ihrer Klasse: 04. Juli 2018

 

Richter-Di bei BookCrossing: 01. Juni 2018

Mir hat das Buch gut gefallen.
Heiteres und besinnliches wechseln sich ab.
Geschichten die getragen sind von einer humanistischen und humorvollen Grundeinstellung.
 

D. per Mail: 26. Januar 2018

Dir ist  eine sehr gute Mischung bei der Beschreibung deiner persönlichen Erfahrungen und  der allgemeingesellschaftlichen Strukturen gelungen. Dein Buch ist unterhaltend ohne oberflächlich zu sein.

 

Julia Thorwest bei Amazon: 02. Dezember 2017

 

Ellen Pomikalko im "BuchMarkt": Dezember 2017

 

Alais bei LOVELYBOOKS: 11. Dezember 2017

"Erinnerungen einer norddeutschen Französin"

 

Mary-T  bei BookCrossing: Dezember 2017:

Mir hat das Buch recht gut gefallen.
Vom Stil her war es mal etwas ganz anderes als die Bücher dieser Art, die ich bisher gelesen habe. Die kurzen Kapitel mit den thematischen Anekdoten waren kurzweilig und interessant.
Hier geht es allein darum wie es einer Französin (er)geht, die ohne Sprachkenntnisse in Deutschland ihre Zelte aufschlägt. Hierbei gibt es auch den ein oder anderen privaten Einblick, aber im Allgemeinen bleibt die Biographie der Autorin aussen vor. Und das ist wohl der grundlegende Unterschied zu den meisten anderen Büchern auf diesem Gebiet.
Neben den allzu menschlichen und amüsanten Missverständnissen, die natürlich nicht ausbleiben, hat mir am Besten gefallen, dass ich wieder dazulernen durfte. Besonders schön fand ich an Lestrats Buch, dass sie sich sehr oft Mühe gibt genau zu hinterfragen und herauszufinden wodurch sich manche Unterschiede in den Kulturen erklären lassen.
Dabei hat mich z.B. sehr erstaunt, dass es wohl tatsächlich auch ein Stück Gewohnheit ist ob man sich zur Begrüßung in den Arm nimmt oder eher distanzierte Wangenküsschen austauscht; und zwar auch in der Familie. Mit Bekannten oder weniger engen Menschen kann ich leicht nachvollziehen, dass man da eher zurückhaltend ist. Das ist ja klar. Aber es war für mich zuerst etwas befremdlich, dass es auch als unangenehm empfunden werden kann sich im engsten Famlienkreis zu umarmen. Aber die Erklärungen der Autorin kann ich nachvollziehen. Auch ich habe schon Menschen erlebt, die solch einen Umgang einfach nicht gewöhnt waren in der Familie und die Tochter z.B. nie auf die Idee gekommen wäre ihren Papa zu umarmen, was ich damals überhaupt nicht nachvollziehen konnte, da wir zu Hause uns schon immer "gekuschelt" haben.
Man nimmt halt oft das was man selbst kennt und vorgelebt bekommen hat als "normal" an... *seufz*
Ich habe wirklich öfter mal "Aha!" gedacht beim Lesen und habe einiges dazugelernt. Und das obwohl ich ziemlich viel Kontakt zu Franzosen und Französinnen hatte und habe. Ich hatte mehrere französische Lehrerinnen in der Schulzeit und heute habe ich durch die Arbeit immer wieder französische Kollegen. Daher fand ich die Geschichten wirklich sehr interessant für mich.
Herzhaft lachen musste ich über den "schmeichelnden" Versprecher.

 

Litrajunkie bei BookCrossing: November 2017

Schon lange habe ich mich an den Anekdoten der Autorin erfreut und die Ausschnitte aus Lesungen ebenso genossen wie den "Blick ins Buch" auf der Seite einer nicht unbekannten Online-Buchhandlung. Schnell wurde klar, daß das Buch viel mehr bietet als nur eine Reihe amüsanter Begebenheiten, wie sie beim Erlernen einer neuen Sprache und der Begegnung mit einer anderen Kultur zwangsläufig entstehen. Mir persönlich sind solche aus dem Leben gegriffenen Stilblüten, Mißverständnisse und mehr oder weniger peinliche Mißgeschicke immer lieber als konstruierte Komik - das Leben ist in guten und in bösen Tagen einfach weit erfinderischer als der menschliche Geist.
(...) Nun, das Buch enthält zwar eine Fülle der o.g. lustigen Situationen, aber dabei bleibt es nicht; so verrät Lestrat im Abschnitt "Deutsche Sprache, schwere Sprache?" ihre Lernstrategien und einige Tricks und Kniffe zur Bewältigung oder Vermeidung von Sprachklippen. Wie vertraut mir das erscheint, ich habe nämlich ähnliche Schliche für meinen französischen Spracherwerb angewandt, aber letztlich kommt man nicht darum herum, es von Grund auf richtig zu lernen.

(...) Die Erfahrung, daß man von polyglotten Muttersprachlern in seinen tastenden, unsicheren Lernbemühungen nicht immer unterstützt wird, weil diese auf Englisch oder (in meinem Fall) auf Deutsch plaudern können, mache ich auch oft.

(...) In sehr, sehr vielen Punkten stimme ich mit der Autorin überein, insbesondere in der Einschätzung anderer Menschen als Individuum. Ist jemand groß, klein, dumm, belesen, arrogant, hilfsbereit, freundlich oder maulfaul, so hat er all diese Eigenschaften (bzw. eine Auswahl davon) als einzelne Person, nicht als Franzose, Deutscher, Christ, Hindu, Bauarbeiter oder Zahnarzt.

(...) Erfreut, erbaut und inspiriert reihe ich dieses Buch denn schmunzelnd unter meinen Lieblingslesestoff ein, nämlich die Bücher, die einen nicht merken lassen, daß man beim Lesen etwas lernt, und deren Lektüre sowohl schallendes Lachen als auch tiefsinniges Nachdenken hervorruft.